Eine Zahntransplantation (autogene Zahntransplantation) ist ein präziser chirurgischer Eingriff, bei dem ein eigener, gesunder Zahn (meist ein Weisheitszahn oder Prämolar) an eine andere Stelle im Kiefer verpflanzt wird.Â
Der Ablauf beginnt mit einer grĂĽndlichen Voruntersuchung inklusive Röntgenbildern und 3D-Aufnahmen, um Passgenauigkeit, Knochenqualität und Wurzelentwicklung zu prĂĽfen. In der Regel erfolgt der Eingriff unter lokaler Betäubung oder auf Wunsch in Sedierung.Â
Zuerst wird der Spenderzahn schonend extrahiert, ohne die empfindliche Wurzelhaut (Desmodont) zu verletzen – das ist entscheidend fĂĽr den Erfolg. Der Zahn wird sofort in einer speziellen Nährlösung (z. B. Zahnrettungsbox oder physiologische Kochsalzlösung mit Antibiotikum) zwischengelagert, um die Zellen vital zu halten. Gleichzeitig bereitet der Chirurg die Empfängeralveole vor: Das leere Zahnfach wird sorgfältig gereinigt und so geformt, dass der Transplantatzahn perfekt passt. Danach wird der Zahn eingesetzt, minimal beweglich fixiert (meist mit einer flexiblen Schiene fĂĽr 2–4 Wochen) und mit Nähten gesichert.Â
Der gesamte Eingriff dauert in der Regel 20–60 Minuten pro Zahn und findet ambulant statt. Wichtig: Der Operateur muss extrem gewebeschonend arbeiten, um Ankylose oder Resorption zu vermeiden. Nach dem Eingriff erhalten Sie detaillierte Anweisungen zur Schonung. In ZĂĽrich und der ganzen Schweiz bieten spezialisierte Oralchirurgen diese moderne biologische Methode an, die natĂĽrliche Zähne erhält und Knochen- sowie Zahnfleischwachstum fördert.Â
Viele Patienten schätzen genau diesen schonenden, körpereigenen Ansatz. Die genaue Planung und das zellschonende Vorgehen machen den Unterschied zwischen langfristigem Erfolg und Komplikationen aus. Deshalb ist die Wahl eines erfahrenen Teams essenziell.